Quittung richtig ausfüllen
Die Grundlage: acht Felder in der richtigen Reihenfolge, eine Tabelle dazu, was in jedes Feld gehört und woran es scheitert — plus der Weg, wenn auf einem schon übergebenen Beleg ein Fehler steht.
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Fast alle Fragen rund um Quittungen laufen auf dieselbe Entscheidung hinaus: Welche Angabe trägt in meinem Fall den Beleg? Beim Privatverkauf ist es die Beschreibung des Gegenstands, bei einer Barübergabe die Unterschrift des Empfängers, bei Selbstständigen die Zeile zur Umsatzsteuer. Deshalb ist dieser Ratgeber nach Situationen sortiert und nicht nach Suchbegriffen.
Wähle den passenden Ratgeber für Privatverkauf, Barzahlung, Kleinunternehmer, Zahlungsbestätigung oder spezielle Fälle.
Fünf Seiten decken die allermeisten Fälle ab. Die Kurzbeschreibung sagt, was dich dort erwartet.
Die Grundlage: acht Felder in der richtigen Reihenfolge, eine Tabelle dazu, was in jedes Feld gehört und woran es scheitert — plus der Weg, wenn auf einem schon übergebenen Beleg ein Fehler steht.
Anleitung öffnenWie du privat von gewerblich abgrenzt, warum die Artikelzeile über den Wert des Belegs entscheidet, und warum ein Gewährleistungsausschluss eher in einen Kaufvertrag gehört als auf die Quittung.
Privatverkauf öffnenBei Bargeld fehlt der Kontoauszug als zweite Quelle. Die Seite zeigt, was der Beleg deshalb allein tragen muss, wann beide Seiten unterschreiben und wie Anzahlung und Restzahlung sauber auseinandergehen.
Barzahlung öffnenZwei völlig verschiedene Gründe führen zu einem Beleg ohne Steuerzeile: privater Verkauf oder Kleinunternehmerregelung. Was jeweils auf den Beleg gehört — und was passiert, wenn versehentlich doch Steuer draufsteht.
ohne MwSt öffnenKunden sagen oft „Quittung“ und meinen eine Rechnung. Die Seite sortiert, wann welcher Beleg passt, was der Empfänger jeweils braucht und wo Kleinunternehmer besonders aufpassen sollten.
Abgrenzung öffnenPDF, ausgefüllter Ausdruck oder Handschrift im Vergleich, dazu die Druckvorschau-Checkliste und der Grund, warum eine Datei bei späteren Rückfragen mehr taugt als ein Handyfoto.
PDF-Seite öffnenEinzelfragen, die auf den Hauptseiten nur angerissen werden.
Storno, Neuausstellung und Zweitschrift: welcher Fehler welches Vorgehen verlangt und warum Überschreiben und Wegwerfen beide ausscheiden.
lesenBis zu welchem Betrag die vereinfachte Kleinbetragsrechnung reicht, welche Angaben darüber hinzukommen und was das für Kleinunternehmer bedeutet.
lesenWelche Formulierung zum jeweiligen Fall passt, wenn keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird — und welche Varianten eher Verwirrung stiften.
lesenBlanko oder ausgefüllt drucken, Papierformat, zwei Belege pro Blatt statt Durchschlag und wie der Ausdruck danach abgelegt wird.
lesenWenn der Käufer nicht vorbeikommt: Zahlung quittieren, Versand dokumentieren und die Sendungsnummer richtig einbinden.
lesenWarum Porto getrennt vom Kaufpreis gehört und wie du es notierst, ohne dass der Beleg unklar wird.
lesenAutoverkauf. Eine Quittung bestätigt hier nur, dass Geld geflossen ist. Alles Weitere — Fahrzeugdaten, Zustand, Schlüssel, Papiere, Haftung — gehört in einen Kaufvertrag mit Übergabeprotokoll. Wer nur quittiert, dokumentiert die Hälfte des Vorgangs. Die Privatverkauf-Seite erklärt, warum das gerade bei teuren Gegenständen auseinanderfällt.
Kleinanzeigen, Fahrrad, Möbel. Diese Fälle laufen alle über dieselbe Vorlage; unterschiedlich ist nur, wie der Gegenstand beschrieben wird. Ein Fahrrad braucht Rahmenhöhe und Rahmennummer, ein Tisch die Maße und den Zustand der Platte, ein Smartphone Modell, Speicher und die vorhandenen Kratzer.
Quittung verloren. War der Inhalt richtig und fehlt nur das Papier, ist eine als solche gekennzeichnete Zweitschrift der passende Weg — keine neue Erstausfertigung mit demselben Datum. Beim Aussteller nachfragen ist der erste Schritt.
Rückwirkend ausstellen. Wird der Beleg erst später geschrieben, gehört das echte Zahlungsdatum darauf. Ein Beleg über eine Zahlung, die so nicht stattgefunden hat, ist keine Option — unabhängig davon, wie gut die Begründung klingt.
Geld erhalten ohne Verkauf. Zurückgezahltes Darlehen, geteilte Kosten, ein Vorschuss: Auch dafür ist eine Empfangsbestätigung sinnvoll. Wichtig ist, den Anlass ehrlich zu benennen statt nur „Geld erhalten“ zu schreiben.